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Autoren: K. Reschke & H. Schröder, Institut für Angewandte Psychologie der Universität Leipzig

Schwerpunkt: Stressbewältigung Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene, Alter: 16-65 Jahre

 

Ziele: Stressbewältigung: Analyse von stressrelevanten Belastungsfaktoren, individueller Vulnerabilität und Ressourcen der Stressbewältigung. Aufbau von persönlichen Ressourcen und Schutzfaktoren, von Stressbewältigungskompetenzen in den Bereichen Emotionsregulation, Entspannung, Identität und Zukunftsorientierung sowie von sozialer Unterstützung als Stresspuffer. Inhalte: Information, Aufklärung, Verhaltens- und Kognitionsanalyse stressrelevanter Bedingungen, verhaltensmodifizierende Übungen und Trainingsmethoden

Methodik/ Didaktik: Kognitiv-behaviorale und personzentrierte Grundlagen Aufbau als zeitbegrenztes, manualisiertes Verhaltensmodifikationsprogramm 3 Trainingsformen: Gruppentrainingsprogramm, Kleingruppen-Intensiv-Trainingsprogramm und persönliche Beratungskonzeption Durchführung: Gruppentraining für 8-15 Teilnehmer mit Info-Veranstaltung und 10 Sitzungen à 1 Std. Kleingruppen-Intensiv-Trainingsprogramm mit 3 Sitzungen à 1 Std. Persönliche Beratung mit einer Sitzung à 2 Std.

Trainer: Diplom-Psychologen mit Trainerschulung. Die Schulung wird durchgeführt von: Institut für Psychologische Therapie e. V. beim Institut für Psychologie II der Universität Leipzig, Postfach 920, D-04109 Leipzig

Evaluationsmethode: Durchführung durch die u.g. Institution Design Prä-post Kontrollgruppendesign, Vergleichsstudie massierte vs. fraktionierte Durchführung des Programms Stichprobe 156 TN von Präventionskursen von Krankenkassen Follow-Up 1 Jahr

Evaluationsergebnisse: Das Programm erwies sich in Hinsicht auf Kursakzeptanz und allgemeiner Wirksamkeitseinschätzung von den Teilnehmern als sehr positiv bewertet. Der Langzeitkurs zeigte seine Wirksamkeit besonders in einer Verbesserung hinsichtlich optimistischer Zukunftssicht, Ärgerregulation, stressverstärkender Einstellungen, in einer Abnahme passiver Stressbewältigungsformen sowie eine aktivere Suche nach sozialer Unterstützung. Die Intensivkursdurchführung zeigte positive Effekte in Bezug auf raschere Stressbelastungslinderung, stärkere Stressbewältigung durch Schuldabwehr (SVF)und eine Abnahme von proaktiven Stressbewältigungsverhalten. Regelmäßige Kursevaluationen in Kursen im Rahmen der Prävention zeigen den Kurs mit Urteilen von sehr gut bis gut im Hinblick auf Relevanz der Kursinhalte und Übertragbarkeit des Gelernten in den Alltag.

Verbreitung: k. A.

Einsatzbereiche: Institutionelle und freie Angebote zur Prävention von Stress und Förderung der Stressbewältigung Betriebliche Gesundheitsförderung Lehrergesundheitstraining Verwendung von Bausteinen für Rehabilitation Gesundheitsförderung in der Schule

Literatur: Reschke, K. & Schröder, H. (2000). Optimistisch den Stress meistern. Tübingen: DGVT-Verlag. Reschke, K. (1997). "Optimistisch den Stress meistern" - Stressbewältigungsprogramm und Kleingruppen-Stress Check up. In E. Bürkstümmer, A. Hoener, U. Keller & K. Würthner (Hrsg.), Psychologische Gruppenarbeit in der Rehabilitation (Beiträge der 15. Psychologischen Arbeitstagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in Rehabilitationseinrichtungen (S. 101-148). Regensburg: Roderer.

Kontakt: Prof. Dr. Konrad Reschke/ Prof. Dr. Harry Schröder Universität Leipzig Institut für Psychologie II Seeburgstr. 14-20, D-04109 Leipzig Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!