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Autoren: C. Kröger, J. Kirmes, R. Kutza A. Reese & K. Walden; IFT Institut für Therapieforschung, München

Schwerpunkte: Suchtprävention, Lebenskompetenztraining

 

Zielgruppe: Schüler der 5. und 6. Klassen Ziele: Verhinderung und Verminderung des Gebrauchs/Missbrauchs psychoaktiver Substanzen durch: Stärkung von Persönlichkeit und Lebenskompetenz, Kommunikationsfähigkeiten, Stress- und Problembewältigung Inhalte: 5. Klassen: Information zu Rauchen und Alkohol, Gruppendruck widerstehen, Kommunikation und soziale Kontakte, Gefühle ausdrücken, Selbstsicherheit, Beeinflussung durch Medien und Werbung widerstehen, Entscheidungen treffen, Problemlösung, Freizeitgestaltung 6. Klassen: Gruppendruck widerstehen, Einstellung zu Rauchen und Alkohol, Klassenklima verbessern, Problemlösung, Kommunikation, Freundschaften, mit Angst umgehen, positives Selbstbild

Methodik/ Didaktik: Durchführung mit Hilfe eines hochstrukturierten Manuals, interaktive Unterrichtsformen: Rollenspiele, Partner- und Kleingruppenarbeiten, Gruppendiskussionen, Entspannungsübungen, Rückmelderunden, Hausaufgaben, wenig Frontalunterricht.

Durchführung: An Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien In der 5. Klasse mit 12 Unterrichtseinheiten à 1,5 Std. In der 6. Klasse mit je 8 Unterrichtseinheiten à 1,5 Std.

Trainer: Lehrer/innen, die in interaktiven Unterrichtsmethoden erfahren sind und mit Ansätzen der modernen Suchtprävention und dem Konzept der Lebenskompetenzen vertraut sind. Den Lehrkräften wird empfohlen vor Programmbeginn an einer Schulung teilzunehmen. Über einen Referentenpool für diese Schulungen verfügt das Institut Mobile (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Evaluationsmethode: Durchführung durch die u.g. Institution Design Vergleich von Trainings- und Kontrollklassen, Prozess- und Ergebnis-Evaluation in Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien; Einsatz von Fragebögen, Stundenbeurteilungsbögen für Schüler und LehrerInnen Stichprobe k.A. Follow-up k.A.

Evaluationsergebnisse: Hohe Akzeptanz auf Lehrer-, Eltern- und Schülerseite, gut durchführbar an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien. Verzögerung des Substanzmissbrauchs an Haupt-, Real- und Gesamtschulen: nach dem 5. Schuljahr deutliche Verringerung des Nikotinkonsums, nach dem 6. Schuljahr weniger Alkoholkonsum (Trunkenheitserfahrungen). Bei Real- und Gesamtschülern zeigte sich erfolgreiche Förderung der Lebenskompetenz und Entwicklungsbewältigung.

Verbreitung: v.a. in Nordrhein-Westfalen, Oberbayern, Baden-Württemberg Einsatzbereiche: schulische Suchtprävention

Literatur: Bühler, A. (2004). Entwicklungsorientierte Evaluation eines suchtpräventiven Lebenskompetenzprogramms. IFT Bericht, Bd. 145. München: IFT. Kröger, C. & Reese, A. (2000). Schulische Suchtprävention nach dem Lebenskompetenzkonzept - Ergebnisse einer vierjährigen Interventionsstudie. Sucht, 46, 209 - 217. Walden, K., Kutza, R., Kröger, C. & Kirmes, J. (1998). ALF - Allgemeine Lebenskompetenzen und Fertigkeiten. Programm für Schüler und Schülerinnen der 5. Klasse mit Information zu Nikotin und Alkohol. Hohengehren: Schneider-Verlag. Walden, K., Kröger, C., Kirmes, J., Reese, A. & Kutza, R. (2000). ALF - Allgemeine Lebenskompetenzen und Fertigkeiten. Programm für Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse mit Information zu Nikotin und Alkohol. Hohengehren: Schneider-Verlag.

Kontakt:
IFT Institut für Therapieforschung
Arbeitsgruppe Präventionsforschung
Parzivalstraße 25
80804 München
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