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Autoren: G. Kaluza & A.K. Matyssek; GKM - Institut für Gesundheitspsychologie, Marburg

Schwerpunkte: Soziale Unterstützung, Euthymes Verhalten, Optimismus, Zielklärung

Zielgruppe: Erwachsene, besonders in/nach spezifischen belastenden Lebensphasen -oder situationen (z.B. Alleinerziehende, pflegende Angehörige, Trennung etc.), Personen mit chronischen Erkrankungen (nicht in akuten Krankheitsphasen) Ziele: In einer salutogenetischen Orientierung zielt das Programm auf die Förderung psychosozialer gesundheitlicher Protektivfaktoren und damit auf die Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens.

 

Inhalte: Das Programm ist in 4 Module gegliedert, die jeweils einen gesundheitlichen Schutzfaktor thematisieren: Soziale Integration und soziale Unterstützung (Modul 1) Wohlbefinden und angenehmes Erleben im Alltag (Modul 2) Sinnorientierung: Zielklärung und die Entwicklung eines positiven Zukunftskonzeptes (Modul 3) Gesundheitsförderliche Einstellungen: Optimismus und Selbstwirksamkeitsüberzeugung (Modul 4) Ergänzend finden zu Beginn eine Einstiegssitzung und am Ende eine Transfer-Sitzung statt.

Methodik/ Didaktik: Information, Anregungen zur Selbstreflektion, erlebnisaktivierende und verhaltensorientierte Übungen, Anleitung zum Transfer

Durchführung: Gruppenprogramm mit bis zu 10 Sitzungen à 2 Stunden. Aufgrund des modularen Programmaufbaus ist eine flexible Durchführung auch von einzelnen Modulen in Form von Blockveranstaltungen möglich.

Trainer: Personen mit akademischer Grundqualifikation in einem Gesundheits- , Sozial- oder pädagogischem Beruf mit vorausgehender Schulung. Schulungen werden durchgeführt durch das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes, Berlin. Derzeit ca 60 geschulte Trainer

Evaluationsmethode: Durchführung durch u. g. Institution Design Unkontrollierte Verlaufsstudie Stichprobe n = 86 Personen mit chronischen Erkrankungen Follow-Up 2 Monate

Evaluationsergebnisse: Mit dem Kursangebot wurden Personen angesprochen, die zum größten Teil durch bisherige gesundheitsorientierte Angebote nicht erreicht werden. Acht Wochen nach Kursende zeigten die Kursteilnehmerinnen eine Verbesserung des körperlichen wie auch des psychischen Befindens sowie einen Anstieg optimistischer Einstellungen im Vergleich zum Zustand vor Kursbeginn.

Verbreitung: Das Programm wird derzeit bundesweit ausschließlich in unterschiedlichen Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt.

Einsatzbereiche: Erwachsenenbildung, Beratungsstellen, Mutter-Kind-Kuren, Altenpflegeeinrichtungen, Sozialstationen, Einrichtungen der ambulanten und stationären Rehabilitation

Literatur: Kaluza, G. & Matyssek, A. (2005). „Gesundheit aktivieren" - Manual zum DRK-Gesundheitsförderungsprogramm. Berlin: Deutsches Rotes Kreuz (nur im Rahmen der Schulung erhältlich) Kaluza, G, Krane, E., Klus, H. & Pilz-Oertel, M. (2002). Salutogenese in der Praxis: Indikationsübergreifendes, ressourcenorientiertes Gesundheitstraining für chronisch kranke Menschen - Interventionskonzept und Evaluation. Praxis der Klinischen Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 58, 148-155.

Kontakt: GKM - Institut für Gesundheitspsychologie Liebigstr. 31 a 35037 Marburg Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.gkm-institut.de

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