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Autoren: R. Hinsch & U. Pfingsten

Schwerpunkt: Soziale Kompetenz

Zielgruppe: Sozial unsichere Kinder, Jugendliche und Erwachsene Psychiatrische Patienten Strafgefangene Führungskräfte Ziele: Verbesserung der sozialen Kompetenz und Selbstsicherheit, Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung, Verminderung aggressiven Verhaltens

Inhalte: Ausgehend von einem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Erklärungsmodell sozialen Verhaltens wird Anhand verschiedener Übungen wird die Unterscheidung zwischen selbstsicherem und aggressivem Verhalten, die Bedeutung von Selbstverbalisationen für die eigene Befindlichkeit und das eigene Verhalten sowie die Wichtigkeit der langfristigen gegenüber den kurzfristigen Konsequenzen menschlichen Handelns deutlich gemacht. Zentrales Element des Trainings sind Rollenspiele mit Videofeedback, wobei die zu spielenden Situationen drei Situationstypen zugeordnet werden: Recht durchsetzen (R), Beziehungen (B), Um Sympathie werben (S)

Methodik/ Didaktik: Arbeitspapiere, Rollenspiele mit Videofeedback, Gruppendiskussionen Durchführung: ca. 20 Stunden (je nach Zielgruppe auch länger), entweder en bloc oder in aufeinander folgenden Sitzungen, Gruppengröße: 10 bis 12 Teilnehmer und 2 Trainer

Trainer: Eine psychologische Vorbildung sollte vorhanden sein, Empfehlenswert ist eine Teilnahme an einer der unter www.gsk-training.de angebotenen Fortbildungsveranstaltungen, in denen bisher ca. 300 Trainer geschult wurden. Unter derselben URL findet man auch eine Datenbank mit Trainern und Trainingsangeboten.

Evaluationsmethode: Durchführung Universität Bamberg Design Quasi-experimentelles Wartekontrollgruppendesign Stichprobe n=71 Follow-Up 18 Monate

Evaluationsergebnisse: Nach dem Training hatten die Teilnehmer weniger Fehlschlag- und Kontaktangst, konnten besser Forderungen durchsetzen und Nein sagen, hatten weniger Schuldgefühle bei assertivem Verhalten, führten Erfolge vermehrt auf die eigene Person und die eigenen Anstrengungen zurück, Misserfolge wurden dagegen weniger auf die eigene Person attribuiert. Diese Effekte blieben auch im Follow-up weitgehend kontant.

Verbreitung: k. A. Einsatzbereiche: Das GSK ist ein psychologisches Standardverfahren und wird in vielen unterschiedlichen Settings eingesetzt

Literatur: Hinsch, R. & Pfingsten, U. (2002). Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK). Grundlagen, Durchführung, Anwendungsbeispiele. 4. völlig neu bearbeitete Auflage. Weinheim: PVU. Hinsch, R. & Wittmann, S. (2003). Soziale Kompetenz kann man lernen. Weinheim: PVU Pfingsten, U. (1987). Langzeiteffekte des Gruppentrainings Sozialer Kompetenzen (GSK). (Long-term effects of group training in social competencies.). Zeitschrift fur Klinische Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie 35, 211-218.

Kontakt: Dr. Rüdiger Hinsch, Nibelungenstr. 18, 14109 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Ulrich Pfingsten, Dipl.-Psych., Neuköllnerstr. 14, 33619 Bielefeld Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.gsk-training.de

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