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Autor: A. Hinz; Institut für Päd. Psychologie und Soziologie, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Schwerpunkte: Nikotinprävention, Magersuchtprävention, Selbstsicherheit

Zielgruppe: Schüler der Klassen 7 und 8 Ziele: Primäre und sekundäre Nikotinprävention, Magersuchtsprävention, Selbstsicherheit und Standfestigkeit, Reduktion von Risikoverhalten und Ergreifen von Schutzmaßnahmen, Hilfe holen können, bessere Körperwahrnehmung

Inhalte: Mutproben, Standfestigkeit, selbstsicheres Verhalten in Sympathie- und Recht-Haben Situationen, Persönliche Stärken, Flirttraining, Körperberührungen und Sexualität bei Jungen, Körperbild bei Mädchen, Marlboro-Mann, Frauen und Rauchen, Gefühle erkennen und ausdrücken, Umgang mit schlechten Stimmungen, Hilfe holen/Beratungseinrichtungen, Krebsfrüherkennung und Selbstuntersuchungen (Brust- und Hodenkrebs)

Methodik/ Didaktik: Einsatz von Schülern als Teamleiter (Peer-Leader), Gruppenarbeit, Rollenspieltraining, verhaltenstherapeutische Hausaufgaben, mädchen- und jungenspezifische Aufgabenstellungen, spezielle Trainingsmaterialien für Raucher und Nichtraucher. Durchführung: Schulklassen, 9 Doppelstunden in Klasse 7, 3 Doppelstunden in Klasse 8

Trainer: Lehrer und Schüler (Peer-Leader) mit vorhergehender Schulung

Evaluationsmethode: Durchführung durch u.g. Institution in Haupt- und Realschulen Design Quasi-experimentelles Design mit Prätest, Posttest und Follow-up, Zielvariablen: Wissen über Rauchen, Selbstsicherheit und Flirts, Nikotinkonsum, Selbstsicheres Verhalten, Standfestigkeit, Risikobereitschaft, Hilfe holen, Klassenklima, Männlichkeitsideologie (bei den Jungen), Körperselbstbild (bei den Mädchen); zusätzlich qualitative Evaluation durch Schülerinterviews Stichprobe 12 Interventions- und 14 Kontrollklassen Follow-Up 6 Monate

Evaluationsergebnisse: Interventionseffekte bei allen Wissenstests sowie bei der Zielvariablen "Selbstsicheres Verhalten", beim Nikotinkonsum nur bei den Jungen, positive Zeiteffekte hinsichtlich der Zielvariable "Hilfe holen" und hinsichtlich des Körperselbstbilds der Mädchen. Eine differenzielle Analyse zeigt, dass das von den Schülern bei der Projektdurchführung wahrgenommene Lehrerengagement der wichtigste Einflussfaktor auf den Interventionseffekt (Reduktion des Nikotinkonsums) ist.

Verbreitung: k. A.

Einsatzbereiche: Schulen

Literatur: Hinz, A. (2004). Jungengesundheitsförderung. Entwicklung, Implementation und Evaluation präventiver Unterrichtseinheiten (Unveröffentlichte Habilitationsschrift). Eberhard Karls Universität Tübingen, Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften. Hinz, A. (2005). Stark im Leben. Geschlechtergerechte Gesundheitsförderung in den Klassen 7 und 8. Tübingen: dgvt-Verlag.

Kontakt:
Institut für Pädagogische Psychologie und Soziologie
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Reuteallee 46
71634 Ludwigsburg
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